Musik reduziert Stress und lindert körperliche Beschwerden. Vor allem beruhigende und fröhliche Musik hilft als Heilmittel. Musikhören wird tatsächlich immer häufiger wie ein Medikament eingesetzt. Für viele Menschen gehört Musikhören sowieso zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen, um vom Alltag abzuschalten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Personen auch beim Kochen, unter der Dusche oder beim Zähneputzen Musik hören.

Musik reduziert Stress

Klänge verschiedener Musikrichtungen verringern negativen Stress und beruhigen das Gemüt. Die Atmung, der Herzschlag und der Puls passen sich bei beruhigender Musik dem gemächlichen Rhythmus an und die Atmung wird flacher. Diese Wirkung erzielt Musik oftmals schon innerhalb weniger Minuten.

Musik lindert Schmerzen

Die Lieblingsmusik eines Menschen kann tatsächlich physische Schmerzen lindern. Dies geschieht vor allem durch die Auslösung positiver Gefühle. Die Wahrnehmung der Schmerzen rückt dann in den Hintergrund. Zudem schüttet das Gehirn Glückshormone und schmerzhemmende Substanzen aus. Bei Schlaganfallpatienten und in der Geriatrie setzt man ebenso auf Musiktherapie.

Musik gibt neue Energie

Um neue Energie zu geben, darf die Musik schon mal laut und schnell sein. Heavy Metal und Hardrock sind durchdringend und setzen daher auf mehreren Ebenen an. Der Puls und die Atemfrequenz erhöhen sich beim Hören und der Blutkreislauf wird angeregt. So hilft ergotrope, also laute und schnelle Musik gerade beim Training von Sportlern. Oft versucht der Hörer auch, Bässe und Melodien zu imitieren. Die Leistungsbereitschaft steigert sich.

Musik heitert die Stimmung auf

Läuft die “richtige Musik”, hellt sich die Stimmung fast schon von alleine auf. Denn die Lieblingsmusik, sei es Jazz, Rock oder klassische Musik bringt Freude ins Leben und macht Spaß. Denn es werden nicht nur Glückshormone ausgeschüttet, sondern Sie werden sich auch an positive Momente erinnern, die mit Ihrem Lieblingssong in Zusammenhang stehen. Sogar traurige Musik hilft in manchen Fällen. Wie schon Victor Hugo wusste: ” Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Musizieren und Singen helfen in vielen Lebenssituationen

Gerade wenn Sie selbst gerne singen oder musizieren, nimmt Musik eine zentrale Rolle in Ihrem Leben ein. Viele die das Spielen eines Instruments erlernt haben, musizieren ein Leben lang. Das Gehirn wird gefordert und die Strukturen arbeiten besser zusammen. Sogar das Lernen anderer Inhalte und Bewegungsabläufe vereinfachen sich. Dieser Effekt hält mitunter bis ins hohe Alter an. Das älter werdende Gedächtnis profitiert ebenso davon. Die Synapsen im Gehirn vernetzen sich also unter dem Einfluss von Musik wesentlich besser. Musiktherapie ist inzwischen sogar ein eigener Studiengang und findet beispielsweise bei autistischen Kindern Anwendung. Eine handgefertigte Zungentrommel oder Percussion-Instrumente bilden erste Berührungspunkte. In der Schule fördert Musik die gegenseitige Wahrnehmung und Wertschätzung.

Die Macht der Musik

In vielen Zitaten wurde Musik als universelle Sprache bezeichnet und bringt Menschen bei Konzerten oder Festivals in heiterer Stimmung zusammen. Gerade in Chören und Orchestern kommt es darauf an, dass alle harmonisch zusammenspielen oder -singen, um eine Symphonie oder einen Choral in Perfektion aufzuführen und das Publikum zu begeistern. Wie es in Beethovens berühmter 9. Symphonie und der Europahymne heißt, verbindet der Zauber der Musik wieder, was die Mode zuvor geteilt hat. Musik verleiht Flügel und macht Menschen zu Brüdern, ja Weltbürgern.

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