Gebärmutterbiopsie

Gebärmutter Bei einer Gebärmutterbiopsie wird eine strecknadelgroße Probe aus dem abnormalen Gewebe entnommen. Der Vorgang an sich ist fast schmerzfrei, die Patientin verspürt in der Regel lediglich einen leichten Schmerz, der häufig als Zwicken beschrieben wird.

Nach der Gebärmutterbiopsie kann es zu leichten Vaginalblutungen kommen, die allerdings problemlos mit entsprechenden Hygieneartikeln wie Damenbinden oder Tampons aufgefangen werden können. Etwa drei Wochen nach der Gebärmutter-Biopsie erhält die Patientin spätestens das Ergebnis der Probe.

Sofern die Biopsie ergibt, dass eine sogenannte Cervicale Intraepotheliale Neoplasie vorliegt, wird diese Abnormität in verschiedene Schweregrade eingeteilt: Die Einstufung reicht von leicht (CIN1) bis schwer (CIN3).

CIN 1

Bei dieser Einstufung liegen leichte Abnormitäten einiger Zellen vor, die bei etwa 50 Prozent der betroffenen Patientinnen keine Behandlung erforderlich machen. Während bei der einen Hälfte der Frauen die abnormalen Zellen wieder verschwinden, entwickeln sich bei der anderen Hälfte weitere Zellen, die behandelt werden müssen. Bei der Einstufung CIN 1 liegt es nahe, nach etwa vier bis sechs Monaten eine weitere Biopsie durchführen zu lassen. So kann beobachtet werden, ob sich die abnormalen Zellen weiter entwickelt haben oder verschwunden sind. Wenn die zweite Gebärmutter-Biopsie Entwarnung gibt oder die Einstufung weiterhin CIN 1 ist, sollte nach einem Jahr eine weitere Gebärmutter-Biopsie durchgeführt werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich in der Regel, in der Zukunft weitere Gebärmutter-Biopsien und Vorsorgeuntersuchungen vorzunehmen.

CIN 2

Diese Einstufung bedeutet, dass mittelschwere Abnormitäten gefunden wurden. Bei Abnormitäten dieser Art ist es wahrscheinlicher als bei CIN 1, dass sich die Zellen weiter entwickeln und Krebs entstehen könnte. Aus diesem Grund wird die entsprechende Stelle entfernt, um der Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen.

CIN 3

Abnormitäten, die so klassifiziert werden, neigen häufig dazu sich zu Krebs weiterzuentwickeln. Daher wird bei dieser Einstufung das betroffene Gewebe in jedem Fall entfernt beziehungsweise der Patientin dazu geraten.

Keine Angst vor der Biopsie der Gebärmutter

Wie bereits eingangs erwähnt ist die Biopsie schmerzfrei, die Patientin braucht keine Angst haben, da häufig nur ein Zwicken vernommen wird. Was ist schon dieses Zwicken, wenn man mit dieser Biopsie Krankheiten ausschließen, aber auch erkennen kann, um diese thearapieren zu können. Wichtig, Vertrauen zum Arzt haben und sich ausführlich beraten lassen.

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